Fitness, Motivation

#AbenteuerSport – Bouldern

9. Mai 2018
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Heute starte ich eine neue Serie, namens #AbenteuerSport, hier auf meinem Blog. Mir war es nämlich schon immer ein Anliegen, dir zu zeigen, wie breit und vielseitig der Sport sein kann. Es gibt nicht nur das Fitnessstudio, Laufen und Radfahren, um abzunehmen oder sich körperlich zu betätigen. Nein, denn uns stehen so viele andere Sportarten und Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung, die es auch Wert sind ausprobiert zu werden! Genau deshalb starte ich jetzt mit meiner Reihe #AbenteuerSport. Ich möchte die unterschiedlichsten Sportarten ausprobieren und hier auf meinem Blog darüber berichten. So schaffe ich einen Einblick in die verschiedenen Sportbereiche und bringe dich vielleicht auf neue Ideen. Auch ich mache nicht NUR Krafttraining, sondern gehe nebenbei Geräteturnen und letzten Sommer habe ich das erste Mal Yoga ausprobiert, welches ich auch noch immer weiter verfolge. Es gibt so viele tolle Arten sich zu bewegen und oft hat man selbst noch nicht die richtige Sportart für sich gefunden. Genau deshalb wird das hier eine Serie, von der du dich inspirieren lassen kannst und so womöglich deinen persönlichen Favoriten findest.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen meiner ersten Boulder-Erfahrung.

Vor einigen Wochen habe ich im Zuge einer Kooperation das erste Mal die Sportart Bouldern in der Boulderbar Wien ausprobiert. Da ich schon sehr lange diese Sportart ausprobieren wollte, war das also der perfekte Augenblick.

Bouldern – was ist das?

Bouldern ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe (d. h. bis zu einer Höhe, aus der ohne Verletzungsgefahr von der Wand abgesprungen werden kann). Wikipedia

Es geht beim Bouldern nicht um das Bezwingen großer Höhen, denn die Wände sind meist nur einige Meter hoch, sondern vielmehr darum, das entsprechende Hindernis mit akrobatischem Geschick zu überwinden. Die Hallen sind mit dicken Matten ausgelegt, sodass man gefahrlos von der Wand springen kann und in Notfällen weich landet.

In den Boulderhallen gibt es unterschiedliche Kletterrouten. Die Boulder sind nach Farben in verschieden Schwierigkeiten geschraubt, d.h. bei einer Route benutzt du mit Händen und Füßen immer die Boulder in derselben Farbe. So waren in der Boulderhalle, die ich besucht habe, die gelben Boulder, um einiges leichter, als die Blauen.

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Meine Erfahrung

Da es beim Bouldern keine besonderen Voraussetzungen braucht, kann man auch als Anfänger sofort beginnen. So habe ich mich also gleich nach Ankunft in mein Sportgewand geworfen und mir Leihschuhe ausgeborgt (ohne diese Kletterschuhe läuft nämlich gar nichts!). Meine Vorfreude auf das Bouldern war wirklich riesig groß, da ich bereits damals während der Sommersportwoche in meiner Schule Klettern ausprobiert hatte und es mir total viel Spaß gemacht hat. Bouldern ist natürlich schon etwas anderes, als Klettern am Berg, doch auch ähnlich zum Indoorklettern, hierbei nur ohne Sicherung. Beim Bouldern kommt es sehr viel auf die richtige Technik an.

Zu Beginn bin ich ohne überlegen einfach darauf losgeklettert und deshalb auch einige Male von der Wand gefallen. Das war aber absolut nicht schlimm, da die ganze Halle mit Weichböden ausgelegt ist. Man muss nur „richtig“ fallen, natürlich ist da auch etwas Vorsicht geboten. Auf jeden Fall ist mir erst später in den Sinn gekommen, mir vorher die Route anzusehen, zu überlegen welche Boulder ich wie benutzen kann und erst dann loszuklettern. Somit hat das Ganze gleich viel besser funktioniert.

Das Bouldern hat einfach einen riesen Spaß gemacht. Ich bin und war schon immer ein kleiner Kletteraffe. Der Sport ist richtig anstrengend, vor allem für die Oberarme und die Griffkraft. Es fordert einiges an Geschick und auch Kraft, die Hindernisse zu überwinden. Die Motivation steigt immer mehr, da man immer versuchen möchte noch schwerere Routen auszuprobieren. Bei einigen Routen hatte ich mit meiner Körpergröße einige Probleme, Griffe die mein Freund bereits ohne jegliche Anstrengung erreichen konnte, waren für mich echte Hindernisse.

Beim Bouldern hatte ich das Gefühl noch einmal Kind zu sein. Man kann sich spielerisch von einem Griff zum nächsten hangeln und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und Routenanordnungen machen es zu einem anstrengenden, aber auch unvergesslichem Erlebnis.

Tipps für dein erstes Mal

Wie vor jeder Sportart, sollte man sich auch beim Bouldern gut aufwärmen, um den Körper etwas in Schwung zu bekommen. Überlege dir im Vorhinein welche Route du klettern möchtest und wie du am besten greifst, um das Ziel zu erreichen. Der Körper sollte während dem Klettern immer nah an der Wand sein. Ist der Schwerpunkt zu weit entfernt, so funktionieren einige Griffe womöglich nicht und man fällt dadurch leichter hinunter. Gehe mit Freunden gemeinsam, so macht das Ganze noch mehr Spaß! 🙂

Mein Fazit

Diese Sportart hat mich einfach umgehauen. Ich war total begeistert und diese 1 ½ Stunden in der Halle sind wie im Flug vergangen. Der Spaßfaktor ist garantiert und gemeinsam in der Gruppe ist es nochmal so spannend. Bouldern werde ich auf jeden Fall noch öfters ausprobieren. Meine Motivation steigt ins Unermessliche!

Probiere es einfach mal selbst aus und schreibe mir gerne in den Kommentaren, wie du es erlebt hast. Oder hast du schon einmal Bouldern ausprobiert, dann verrate es mir gerne!

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