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Zuckerfrei? – Wie ich es schaffe, weniger Zucker zu essen

15. März 2018
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Zu viel Zucker schadet unserem Körper und macht uns krank. Industriezucker ist alles andere als gesund, denn dieser kann zu Herzkrankheiten, Diabetes, Übergewicht und Karies führen. Da ich mich bewusst und möglichst gesund ernähre, ist es mir deshalb ein Anliegen, auf herkömmlichen Industriezucker so weit wie möglich zu verzichten. Dazu gehört natürlich auch eine genaue Untersuchung unserer täglichen Einkäufe, denn hier versteckt sich dieser, viel öfter als man denkt!

1. Schau auf die Inhalte – die Zutatenliste

Das wohl wichtigste bei dem täglichen Einkauf ist der Blick auf die Inhaltsstoffe! Oft versteckt sich der Zucker in den wohl undenkbarsten Lebensmitteln. Mir persönlich ist es im vergangenem Jahr sehr oft passiert, dass es mir beim Blick auf die Zutaten die Sprache verschlagen hat. Beispielsweise hätte ich niemals daran gedacht, dass sich im Rote Rüben Salat, Knabanossi, Suppe oder auch in einigen Dosenbohnen…. Zucker versteckt. Brauche ich das wirklich? Ist die Industrie der Meinung, dass unser Essen nur noch mit der Zugabe von Süßungsmittel schmackhaft ist? Wozu führt dieser unbewusste übermäßige Zuckerkonsum? Das alles sind Fragen, die ich mir stelle. Mittlerweile muss man bereits bei jedem Produkt, dass man einkauft achten, was sich überhaupt darin befindet. Dass uns diese Zutaten oft durch sonderliche Namen verschleiert werden ist ein weiteres Problem.

So wird versucht, den Zucker zu verstecken:

Nur weil nicht ausdrücklich das Wort Zucker, auf der Verpackung steht, heißt das noch lange nicht, dass auch wirklich keiner drinnen ist. Zucker hat viele Namen. Einige Begriffe dafür sind zum Beispiel:

– Ahornsirup, Fruktose, Glukose, Fruchtzucker, Glukosesirup, Invertzuckersirup, Laktose, Maltodextrin, Maltose, Kristallzucker, Palmzucker, Saccharose..

Für Süßungsmittel und Süßstoffe:
– Acesulfam-K, Spartam, Cyclamat, Isomalt, Laktit, Maltit, Mannit, Neotam, Saccharin, Sorbit, Stevia, Thaumatin, Xylit

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Links: Zutaten Kidney-Bohnen – Rechts: Zutaten Buchstabensuppe

2. Verzichte auf Fertiggerichte

Aufgrund der in Punkt 1 genannten Probleme, ist der Verzicht auf Fertiggerichte unvermeidbar, wenn man den Zuckerkonsum einschränken möchte. Denn in Ketchup ist beispielsweise richtig viel davon zu finden und auch Fertigpizzen bleiben von diesem Zusatz nicht befreit! Jetzt mal ehrlich, wer würde denn zu Hause in seine Pizza Zucker geben?! Deshalb ist die Lösung: selbst kochen und unverarbeitete Lebensmittel verwenden. Nur so, weiß man wirklich, was sich in seinem Essen befindet.

Fehlt dir die Zeit zum Kochen, so bereite dieses bereits am Vorabend vor. Somit kannst du besser auf unnötige Fast Food oder Fertiggerichte in deiner Mittagspause verzichten.

3. Was es in der Küche nicht gibt, wird auch nicht gegessen

Ich kaufe wirklich niemals irgendwelche Süßigkeiten ein. Ist nichts Süßes zu Hause, so kann es auch nicht gegessen werden! Deshalb am besten einfach beim Einkauf an der Süßigkeiten Abteilung rasch vorbeisausen und ab zur Kassa. So schränkst du deinen Zuckerkonsum wesentlich ein. Dieser Tipp ist wirklich Gold wert, denn ich selbst merke, wenn ich bei meinen Eltern zu Hause bin und es liegt irgendwo eine kleine Schoko herum, bekomme ich richtig Lust darauf und esse sie auch. Doch in meiner Wohnung wird nichts dergleichen eingekauft, so ist der Verzicht gleich viel einfacher. Hin und wieder, sollte ich mal doch eine Schoko einkaufen, so ist es eine dunkle mit zirka 70% —-. Diese enthalten nämlich wesentlich weniger Zucker und Fett, als die herkömmliche Schokolade.

4. Süßgetränke sind Tabu

In den Getränken befindet sich der meiste Zucker! Deshalb werden diese ebenfalls aus dem zu Hause verbannt. Die Lösung: WASSER! Seit vielen Jahren trinke ich nur noch Wasser. Ich verzichte so gut wie gänzlich auf Süßgetränke, da sie meinem Körper nicht guttun und sie mir mittlerweile auch nicht mehr schmecken. Wasser hilft uns bei der Konzentration und um unseren Körper gesund zu halten. Hierfür gibt es auch einige tolle Tricks, wie du es schaffst, genug Wasser zu trinken.

5. Ist Fruchtzucker gleich Industriezucker?

Fruchtzucker oder auch Fruktose genannt kommt in Obst vor. Jedoch wird Fruchtzucker vom Körper genauso behandelt wie herkömmlicher Zucker. Unser Körper weiß nämlich nicht woher dieser Zucker stammt, ob es nun von einem Apfel oder von der Schokolade kommt, ist ihm deshalb egal. Damit will ich jetzt natürlich nicht sagen, dass du auf Obst verzichten sollst. Nicht zu vergessen, Obst enthält wertvolle Vitamine, die unser Köper dringend benötigt. Ich empfinde es deshalb nicht für sinnvoll auf unsere süßen Früchte zu verzichten und gebe auch liebend gerne morgens Äpfel, Bananen oder Beeren in mein Frühstück.

Ist es möglich komplett auf Zucker zu verzichten?

Meiner Meinung nach: Nein! Zucker stellt kein Grundnahrungsmittel dar und ist deshalb auch nicht essentiell für einen gesunden Körper. Jedoch ist es meiner Meinung nach nicht möglich, gänzlich darauf zu verzichten. Da dieser in Form von Laktose und Fruktose sowohl in Milchprodukten, als auch Obst zu finden ist und unser Körper braucht nunmal ein gewisses Maß an Vitamine um fit zu bleiben.

Wichtig ist: Die Dosis macht das Gift! Zu viel Zucker schadet unserem Körper und ohne es uns bewusst zu machen, essen wir oft versehentlich täglich viel zu viel davon. Da dieser sich in sehr vielen Lebensmitteln und Fertiggerichten versteckt. Die Lösung, die ich für mich gefunden habe, ist so oft wie möglich selbst zu kochen und auf Fertiggerichte und Süßgetränke zu verzichten. Ebenfalls ist mir sehr wichtig zu wissen, was in meinen Lebensmitteln enthalten ist und deshalb ist der Blick auf die Inhaltsstoffe äußerst wichtig, für ein zuckerfreieres Leben.

Was haltet ihr von diesem Thema? Achtet ihr auf euren Zuckerkonsum? – Verratet es mir gerne in den Kommentaren!

Weiterführende Literatur: Clean your Life von Achim Sam 

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2 Comments

  • Reply Sonja 21. März 2018 at 11:15

    Liebe Melanie. Ein wirklich spannender Artikel. Ich versuche so weit es geht, auch auf künstlich hergestellen Zucker zu verzichten – Früchte sind für mich ein Grundnahrungsmittel, weswegen ich diese trotzdem weiter esse. Mit Süssigkeiten halte ich es übrigens gleich: Wenn ich nichts Zuhause habe, esse ich auch nichts.

    Liebe Grüsse, Sonja
    http://littlewhitepages.ch

    • Reply fitfunfruits 25. März 2018 at 15:45

      Liebe Sonja,
      da kann ich mich mich nur anschließen! Früchte zählen auch bei mir zu einer gesunden Ernährung dazu und deshalb kommen diese auch weiterhin in meinen Einkaufswagen. 🙂

      Liebste Grüße
      Melanie

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